Man sieht sich

Du magst diejenigen vergessen, mit denen du gelacht, nie aber die mit denen du geweint hast“(Gibran)

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Frauen und Männer sehen anders aus und ein,

und aus sieht man immer irgendwie,

doch wie ein?

Wenn Mann gern fährt und schnell fährt,

und fühlt sich sweat, sieht er nicht ein weil er führt,

dass er Sie nur noch im Rückspiegel sieht

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Und sie sieht gut aus und hat was dafür gemacht

so zog sie das Leben an

und hat es gestern mit Ihm gemacht

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Jetzt sieht er sie im Rückspiegel und sieht nicht ein

Warum muss das Bild so schnell wieder vorüber sein

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Sie fährt langsam und leuchtet vor Leben,

dann erschrickt sie , denn er schreibt ihr:

“Es war ein Mal, nur einmal, einmalig wie das Leben”



Jetzt schaun sie beide alt aus….

Aus sieht man immer irgendwie

doch wie ein?

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Er gedenkt mal zu hupen

sie denkt nicht sie weint

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Frauen und Männer sehen anders nicht ein.

.

Ich sehne mich das er sie sieht,

dieses abgetrennte, fließende, sehnsüchtige Gebiet

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Ich sehne mich das Sie ihn sähe

seine vorschnelle Sehnsucht entfernte

in tränenwarme Nähe

(Alienus im verregneten Mai)

78

789 vollkommen achtsam und neu

Ein Leu aus dem Hause Froh und Freu

Und dann wieder nichts was MAN brauchen kann

glutende Asche die MAN nicht ungestraft verhauchen kann

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So viele Seelen angerissen als Kind und Leu

wolltest du davon noch nichts wissen

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Du kriegtest Krieg, weil der Löwe das Sollen ablehnt

und du trägst noch die Narben-

Doch hast du den Weltrahmen wirklich gedehnt?

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Wurdest kein rechter Jäger, doch ein Sammler,

ein Hobo im hobbesschen Naturzustand

doch kein Türenverrammler

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Du hütetest einen Schatz ohne Schloss

in einem Bunker ohne Ruhe,

du sehnstest dich nach Bruderschaft,

doch deine Sachen wurden weggeschafft

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Jetzt ist es bald Mai und die Luft ist frisch und silbern

und macht die Sinne frei

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Doch wenn sie frei sind dann sind sie verrückt

Der Atomknopf für Vertrauensverhältnisse

scheint so gut wie gedrückt

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9 ist die Sehnsucht die zu den Bergen blickt

Ohne Freunde und Proviant, ohne Ausweis von deinem Land

Unberührbar weil ungeduscht

und von Gott durch Menschen heimgesucht

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Die 7 ist vollkommen, bereit zu entwirren

Auch wenn die Pfeile der Gesellschaft der Normalen schon wieder schwirren

Ja die Sehnsucht bringt im Willen zur Macht

Im ewigen Kreislauf der 8 von Oben nach unten Licht in die Nacht

Und Kontur in das Licht… Guter Schlaf sehnt Morgenröthe-

39 Jahre Ich


AGENDA 2030

“Sanft ruht die Gewohnheit der Macht auf der Macht der Gewohnheit”(Klospruch Hans Magnus Enzenberger zugeschrieben)

Exportweltmeister ruht auf dem Niedriglohnsektor auf

Und der kleine Mann-ganz groß- haut auf die Hartz 4 Asis drauf

Die Sonne lacht über alle und der Mond nimmt seinen Lauf

da macht sich ein Verlierer Richtung Wälder auf

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Das Herz will nicht mehr lachen,

keine Schwarten mehr zum krachen,

Er will jetzt sterben oder schlafen

nur nicht so weiter machen

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Er wacht um 4 Uhr morgens auf

spürt die Kälte in den Sachen,

dann schaut er leis zu Himmel auf

weinendes Lachen

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Es gibt nichts zu tun und es ist heilsam

Es gibt nichts zu tun: einsam und verweilsam

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Er ging der Arbeit nicht mehr nach

lies sich aber gerne

finden wie die Sterne…

und fand so den Weg, Mond und Sterne zu verbinden

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Er starb fortan nicht mehr,

war nur am Aufgehn und verschwinden.

(Alienus,24.04.21)

Auf dem Weg nach Berlin?

Über 100 Menschen auf Laichinger Montagsdemonstrationen

Auf dem Laichinger Marktplatz und bundesweit finden schon seit letzten Sommer jeden Montag Kundgebungen statt, die sich gegen die Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung richten.
Ein Tierarzt der auf der Demo in Laichingen war, meint gerade sei es vor allem wegen der Einschränkungen des Versammlungsrechts draußen notwendig am Mittwoch auch in Berlin zu demonstrieren, wenn dort über eine Novelle des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes entschieden würde.
Donnerstag 22.04: Trotz weitreichender Kritik der Ministerpräsidenten im Bundesrat, der dem Gesetzesentwurf, welcher gestern im Bundestag nach regen Debatten und begleitet von Demonstrationen in Berlin verabschiedet wurde, stimmt der Bundesrat ohne den Vermittlungsausschuss anzurufen dem Gesetz zu. Der Bundesratspräsident beendet sein Plädoyer mit Bedauern über die Beendigung vieler hilfreicher Modelprojekte, Stichwort Tübingen oder Rostock mit den bewegenden und nachdenklich machenden Worten:

Dieses Gesetz bezeichnet einen Tiefpunkt der föderalen Kultur”

mit dem Egoismus und durch technisch hergestellte Anonymität bemäntelte Kommunikation sind die soziale Tendenz
                     

Trotzdem: Kommunikation ist das Herz der offenen Gesellschaft

Am Montag den 19.04 habe ich den Organisator der “Mahnwache” gegenüber auf der DeLai-Demo getroffen. Er erklärte mir, er habe damals die Rede von diesem Langhans hier auf dem Marktpaltz gehört, der dort Impfungen und Eugeniker ohne Abgrenzung zusammengebracht habe. Außerdem seien in manchen Reden rassistische Tendenzen, zum Beispiel in der Diskriminierung von Muslimen, wegen ihrer relgiösen Sonderrecht gefallen.
Er habe Angst gehabt, das das Format umkippe, was ja, er blickte zufriedengen Redner,
zum Glück nicht geschehen sei. Trotzdem freue er sich über von ihm inizierte Mahnwache bei der Albanskirche, denn dort hätten gerade vorher 19 Leute miteinander über ihre Sorgen, Hoffnungen und Beschwerden in dieser besonderen Situation gesprochen. Die Form des Gespräches auf Augenhöhe, sei ihm ganz wichtig in dieser Zeit.

Wer kein Ohr für Andersartige hat, dieses ist leider auch nicht mehr aufzufinden, deshalb muss es als Eigenkreation im Land der Datenleichen nach Augen suchen

Abwägungen zwischen Freiheit und Sicherheit

Von dieser Einschätzung in ihrer Menschlichkeit und klugen Besonnenheit beeidruckt
realisierte ich erst wer da am Mikrofon so klar und einfühlsam, doch aber mit scharfem Verstand sprach: Sigrun Seiboth Mack,einst meine Lehrerin an der hiesigen Anne-Frank-Realschule.
Leider habe ich den ersten Teil nicht mitgeschrieben,es ging aber in ihrer Reflexion über die massenmedial übertragene Gedenkstunde für die Corona-Toten in der Bundesrepublik am Vortag.
Sie thematisierte unser gestörtes, tabuisierendes Verhältnis zum Tod und die Kultur der Machbarkeit und Angst, die zu dem Maßnahmenexzess führe. Unverstellt stellte sie den circa 80 Anwesenden die Frage: 80000 Menschen sind gestorben, dass sind 0,1 Prozent der Bevölkerung, rechtfertigt das ein ganzes Land zu Grunde zu richten? Darüber gebe es keine öffentlichen Debatten, nicht im Bundestag, nicht in den Medien, nirgends.
Großer Applaus, wobei man sagen muss, dass man meines Eachtens aus Anstand, wenn es um das Leiden und Sterben auch nur eines Mitmenschen geht sehr dosiert mit parteischem Jubel umgehen sollte.
Denn es ist ja auch alles andere als sicher wie die globale Gesundheitskrise weiter gehen wird.
Sicher ist, auf dieser Kundgebung gab es sehr gut informierte Redner, die ein Herzensanliegen hatten, das man vielleicht mit dem Spruchband links andeuten kann: Grundrechte sind nicht verhandelbar.

Corona-Realisten: Angst verhindert nicht den Tod sondern das Leben

Die Demo-Mitorganisatorin Steffi meinte, die Leute müssten sich für Beiträge am Mikro ab jetzt anmelden, da es sonst zu lang würde. Stichwort:Ausgangssperre ab 21:00Uhr. Peggy die nächste Rednerin war sichtlich angetan von dem qualifizierten und streitbaren Vortrag der Lehrerin. Sie sprach nun glaubwürdig in der Wir-Form, sie sei eine ganz normale Mutter, die Angst um ihre Kinder habe, keine Corona-Leugnerin, sondern eine Realistin die die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen anzweifle. Die Maßnahmen seien nach dem Motto: Viel hilft viel und wehrten mit Schaum vor dem Mund alles ab was mit Eigenverantwortung zu tun habe. In den letzten Jahren sei das Krankenhauspersonal wegrationalisiert, Intensivbetten gestrichen und 20 Krankenhäuser geschlossen worden und nun würde uns mit der Überlastung des Gesundheitssystems gedroht. Andere Länder gingen einen mutigeren Weg und dort gebe es auch kein Chaos. Wenn man kein Argument mehr habe bringe man die Bilder aus Bergamo mit den Leichenwägen. Diskussion beendet. Auch sie kam auf den Umgang mit dem Tod zurück. Die deutschen Corona-Toten seien im Durchschnitt 84 Jahre alt, dass sei einige Jahre Älter als die durchschnittliche Streberate. Ihr Statement: “Der verzweifelte Versuch das Leben der Alten noch um ein paar Monate zu verlängert hat mit Würde nichts zu tun.”
Immer zu würde Solidarität eingefordert, Solidarität sei aber kein Einbahnstraße, wo sei denn die Solidarität der Politik mit anderen Gruppen wie beipielsweise Behinderten oder Geringverdienern?
Auch Peggy tendierte in die Richtung von Seiboth Mack, das Land werde durch den überzogenen Gesundheitsschutz zugrunde gerichtet. Angst verhindere nicht den Tod, sondern das Leben.Man bräuchte wieder mehr Normale also:

Eltern, die sich schützend vor ihre Kinder stellen
Kinder die ihre Eltern vor Vereinsamung bewahren wollen
Leute die Angst um Lebensunterhalt und Zukunft haben
Leute die Kollateralschäden nicht ausblenden wollen
Leute die ihren gesunden Menschenverstand benutzen
Leute die Statistiken lesen können

AN DANTE

2021-Dante Alighieri wird 700

(BILD, FLORENZ, JENNIFER RÖSCH)

“Mit Ähnlichem sind Ähnliche gepaart…”

(DANTE ALIGHIERI, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, ERSTER TEIL, DIE HÖLLE, 9.Gesang, vorletzter Vers 130ste Zeile, übersetzt von Karl Friedrich Adolf Konrad Bartsch, revidiert von F.E.W.Vogel zu Leipzig anno 1877, Ausgabe mit Zeichnungen von Sandro Botticelli, erschienen im Marix Verlag, 2010)

Dante Alighieri gestorben in Florenz anno Domini 1321

Capitano del Popolo 2021?

Herz-Jesu-Sonntag anno 2021

im Dome zu Köln

EINSTIMMIG: Gotteslob: 194 Halleluja

Ruhig Blut im Superwahljahr als Ego-Supertanker

bei Ölinflation

Es war doch gut billig zu tanken für die eigenen Feuer

die Industrie ist ja von 1-4.0 das Ungeheuer

Rathaus:Stuttgart 21, Rothhaus: random Bürgerräte Rasthaus Freiburg:

Geht raus und nehmt

die die es friert mit nach Haus ins Unzuhause

Freiburg ist 901 und das 911er-Team auf Sicht fein raus

Ein Rheinländer tritt für die CDU .. ? und DU?

Nur aus der Kirche aus? Oder Domradio

Andante Hamburger-Schule und gebildeter Kanditat der alten Tante

Liebesbriefe an die Menschheit:

Rosa Flora schreib an Dante,

andante Dunkelrote, es gab und gibt schon genügend Tote

2021 ist Dante-Jahr sein Vater Kaufmann er Dichter

Mein Kandidat ist Zimmermann, mein Lieblingsanwalt Richter

Florentiner auf genueser Schiffen,

Ravenna, Ravensburg

ich liebe ES- Herz Jesu Kirche Freiburg

die Linke-Esslingen in Mannschaftsstärke nach Leinfelden-Echterdingen

zum nächsten Bundesparteitag der geflügelten LINKEN.n mitzubringen

Herre und Frouwe

Team 77 und 0711 wie geil es auch vor “Zu elektrisch war”

es stet seit vier- bis siebenhundert Jahren geschrieben

in Armut und Erfahrung, Joseph, Jesus, Benjamin

im Tod des Vergil, in Ovidś Metamorphosen

im Beatricen, Donna Lauren lieben

Cannstatter Kurven machten mit klare Kante klar

das die alte Tante mit euch einsam war

Kuhn Fritzens heidelberger Überheblichkeit macht es nicht nur dem dürren Thomas klar

das die siebte Sphäre erst gut ist wenn man auch mit Eigenraum und Gemeinsinnschon im siebten Himmel war.

Der weiße Hirte mit dem Kanten

fragte wohl FEGEFEUER vergessen?

selbst beim Häuten der Zwiebel von Grass und mit linken EURO-BONDs

bringt es dir nix wenn wenn du nur weißt wer in der Langhans-Straße einst ge-wohnt

Als er nach Stuttgart musste platzen

(Der Erz-Engel-Michael im 100% bürgerfinanzierten Ulmer Münster(unterblichtet weil nur vom Insta-Account der Rösch, geborene ….)

und auch im 90igsten Hundejahr

wird es mir, bei meinem Porschezentrum

Augsburg-Schirme klar

das Maxi unser Lämmlein war

Und dann im Himmel hier von Licht zu Lichte

Vernahm ich, was,falls ich es wiedersage,

wird vielen zum gepfefferten Gerichte”

Bei diesem Verse aus dem 17.Gesang Dantes im Paradiese

wird auch Stefan Dürr noch klar

Das die Siebte Sphäre bei Dante nicht die letzte war.

Imagine all the people: küssten Faschisten, könnten sich treffen

jetzt erst mal zum Herz-Jesu-Freitags-Gottesdienst im Dom zu Köln

oder in der unabhängigen Rebublik VANUATU

Frauen kochen, Männer pro-dozieren?

Nighnteesbitch statt Solingen und Mölln?

Verhältnisse-Tanzen die französische Revolution

mit Arendt-Bücherwissen simulieren

Im Abschlusssegen aus dem Dom erklingt:

“Die dich verworfen und verhöhnt, hast du im Tod versöhnt”

Jesus Schmerzensmann, die heilige Geistkraft

die in Ichenhausen und Vanuatu im Hören gründet

hat dich gekrönt.

Bild Jennifer Rösch

Die SPD-Lena sagt mit dem Propheten Joel: “Zerreißt eure Herzen nicht eure Kleider” ich hab des Propheten kurzes Buch gelesen.

Leider hat Neid viele Kleider und Sch.neider

denn Dante war Geheimrat bekindert und verheiratet, für manche leider?

Andante Politik, Bewegung… “der Schmerzensmann, er rühret unsre Herzen an, auch wenn sich die Ökumene an diesem Fasten-Wochen-Ende mit dem Vater-Mutter noch nicht ganz leicht getan…

(Gedicht morgens im einsamen weißen Schnee ohne fließende Quellen begonnen, am Abend durch Lenas Bildefeuer und Bibeltreue vollendet und ihr dem Gemeinsamen Kunst-Wollen zuliebe an die Pinnwand gehauen,TiThTemperamente, Erweitert während des Herz-Jesu-Gottesdienstes am Samstag nach dem Herz-Jesu-Sonntag im bibel.TV)

Wir sind dann mal Baden und DU?

Was im Donau-Fluss auf der Agenda war

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Das internationale Forscherteam vom ulmer Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung hatte ein rund um stimmiges Boot mit Kostümen und Kompetenz zu ihrem Thema der Datensauger im Internet

Nach einer Schwörrede des Ulmer Bürgermeisters Czisch, die den Zusammenhalt in Ulm historisch gegründet in die Zukunft fortschrieb, freuten sich die Menschen längst der Donau auf ein regenfreies Nabada. 60000 Menschen wurden entlang der 7 Kilometer langen Nabada-Strecke erwartet.Als Czisch den historischen Schwur: „Armen und Reichen ein gemeiner Mann zu sein“ auf den Balkon des Schwörhauses ableistete, war vom Regen des Vortages unter dem das Münsterkonzert von Dieter Thomas Kuhn litt schon nichts mehr zu spüren. Und das unverwechselbare Zentrum, welches er sich für die Ulmer Innenstadt wünschte entspann sich schon von Mittag an an den Donau-Ufern. An der Neu-Ulmer Seite zwischen Edwin Scharff Haus und Klinik, hatten die 15 Themenboote geankert. Eine in Gold badende Piratenkrake und ein Schild:Datenkrake Nimmersatt 4.0 zogen die Leute zu sich. Kreiert wurde das durch zwei Zillen auf dem Wasser getragene Themenboot von Mitarbeitern des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung in Ulm. Die Materialien für die Boote seien von der Stadt finanziert, eröffnete Philipp.20 haben mitgeholfen, zehn passten nur auf das Boot. Dazu kämen zwei die die traditionellen ulmer Zillen lenkten und antrieben. Sie hätten das Thema gewählt, da es polarisiere und gut darstellbar sei. „Ich bin aber selbst aus Facebook ausgetreten, da ich es geschäftlich nicht brauche, gibt der Ulmer preis.Das Facebook Daten an Cambridge Analytica verkauft habe sei ein Vertrauensbruch gegenüber seinen Kunden, der schwer wiege, meint Philipp. Christian bringt noch größere Zusammenhänge in die entspannte Unterhaltung beim mittäglichen Grillen ein. Regime wie die DDR, hätten früher auf Teufel komm raus versucht Daten ihrer Bürger zu bekommen. „Heute stellen die Leute ihre Daten umsonst ins Internet; in einem nie dagewesenen Ausmaß!“ Für ihn habe Facebook, auch seine Vorteile, man sehe die ganzen Leute und wie sie ticken,käme aber Mal ein anderes Regime an die Macht könnten die Daten schlimmstenfalls aber auch zur sozialen Ächtung und Zerstörung einzelner Personen verwendet werden, so Christian.

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Kritisch angeschaut aus der hochgelobten Vernetzung  eine Verstrickung in soziale Medien wie  Instagramm und Whatsapp und  Facebook

Der Titelverteitiger setzte früh auf Special Effects

Das Boot nebenan,erzählt eine fröhliche Manuela, ist der Titelverteidiger der Themenbootabstimmung der Südwestpresse. „Darüber hinaus wir die letzten vier Jahre hintereinander gewonnen“, freut sich Manuela noch mehr. „Wir haben früh auf auffallende, schaukelnde oder sich drehende Elemente gesetzt, zeigt sie auf das Boot mit der Aufschrift Fan-Attack-Ulm. Werbung ist auf dem Wasser verboten, aber Manuela gehört zum Fan-Club der Basketballer von Ratiopharm Ulm. Nach dem Mittagessen und dem schätzungsweise dritten Bier, mutiert die lauschige Grillwiese auf Neu-Ulmer Donau-Ufer Ufer mehr und mehr zu der beim Nabada so heißgeliebten dichten Fankurve für die Aktivisten des Nabada. Diese laufen mit einem Boot wo sonst der Kopf ist Richtung Iller-Brücke. Sie werden nachher das feucht-fröhliche Vergnügen angefeuert von den Blasmusik-Booten anführen. Das hier ist wie ein Karnevalsumzug in Köln nur eben auf dem Wasser versucht Manuela, das anhebende Treiben einem der zahlreichen Zugereisten zu erklären.Ein Musikschiff im schwarz-weiß der Ulmer angestrichen schunkelt fröhlich und tönt schmissig, so dass einem das Bier noch viel besser hinunterläuft.

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Ein Partyschiff kenterte leider wegen Überlast

Integrativ, intensiv, intergenerational

Die meisten sitzen unkompliziert auf ihrem Pulli auf dem etwas feuchten Boden, manche haben Decken dabei, viele Bier. An den aufgebauten Ständen an der Uferstraße gibt es leckere Veggi-Bürger, Bier, Eis, Cafe, alles was das Sommerherz begehrt, auch die Toiletten sind gut ausgeschildert und gepflegt. Integrativ: Es gibt extra für Senioren der AWO reservierte Bierbänke.Die Doppel-Stadt kann Volksfest. Dann ist es Schlag 16.00 Uhr soweit, die Dellmensinger Musikkapelle, zieht mit ihrer Marschmusik den bunt-spritzenden Frei-Baderzug, bestehend aus Flamingos, Schlauchbooten, Einhörnern und einem eifrigen Ensemble sich gegenseitig nass machender Nabader nach sich.Alles schreit, alles jauchzt alles tobt. Die ersten Impulse sich auch hineinzumischen ins fröhliche Nass kommen auf. Als schon einige Kilometer bunt-stiebende Boote vorübergebadet sind legt das erste Themenboot: 100 Jahre Freistaat und zurück ab.  Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist hier gemeinsam mit König Ludwig dem II. abgebildet. Gemeinsam mit dem Themenboot: Bombenstimmung in Neu-Ulm, und dem geplanten Nuxit, assoziierte man eine durch absolutistische und kleinstaaterische Avancen bedrohte Demokratie.Wer an diesem Tag nach München sah, fühlte sich in diesem Gefühl und der Dankbarkeit für wachsame Bürger bestätigt.

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Junge und Alte, schwarze, braune und helle waren an diesem Schwörmontag im Boot

Insektensterben und Schiffbruch: alles ist im Fluss

Mit dem jetzt ablegenden Boot „Schluss mit Honig-R.I.P Maya und seiner abgefeuerten Luftschlangensalve, gewann das Spektakulum wieder die Oberhand. Dafür stand auch eine abenteuerliche pokalartige Bootskonstruktion, die es vermochte eine rote Rutsche zu tragen.Hier stand bezeichnender Weise nebst einer Deutschlandflagge geschrieben: „Mir wissad gar et wo mr sand, wo san mir eigentlich?“, leider kenterte das Boot später aus Überladung. Diesmal in Krakenform hob das Boot 22 wiederum die Problematik des Internets, auf die fließende Agenda. Wie eine Krake sei der Mensch in den virtuellen Fängen des Internets, heiße es Whatsapp, Google oder Facebook gefangen suggerierte das Boot. Und auch das Insektensterben war zwei mal auf der Donau auf dem Boot 28 hieß es lapidar und medienwirksam: Insektensterben.Wir sind dann man weg.Jetzt konnten sich die ersten am Ufer sitzenden Menschen nicht mehr halten und übergaben sich teils mit Unterhose und Top den, wenn auch nur von den Nabadern aufgewirbelten Flütchen.Kein Wasser auf die Zuschauer prankte es rot-weiß von den Brücken. So manche Wasserbombe traf aber trotzdem am Ufer auf. Und der niedere Wasserstand des europäisches Stromes lud auch solche zu ihrem ersten Hinunterbaden ein, welche bisher dachten die Donau sei ein 20 Meter tiefer reißender Strom, der sie nicht ins Vergnügen sondern in den sicheren Tod ziehe. So war es nicht vielmehr lernte man von der Maschinenbau-Studentin Mona das ein laminarer Fluss ein stetiger sei. Und das sie und ihre aus Kempten stammenden Kommilitonen, von der Last einer Prüfung befreit beeindruckt seien, welche Menschenmassen sich in Ulm für solche verückten Aktivitäten mobilisieren lassen würden. Die Kemptener beschwerten sich nur über den Bierpreiszuschlag zum „Ulmer Feiertag“. Kurzerhand schickten sie aber jemanden aus um einen halben Kasten Bier zu kaufen.Auch zwei von ihnen ließen sich hinreißen, ohne Wechselsachen in die Donau zu steigen. Sie waren aber positiv überrascht von Wassertemperatur und Wasserqualität.Am Ende als die Boote immer weniger wurden. Hörte man schon den Sound der Bühnen am Ulmer Ufer herüberschwappen. Die sozialbewussten jungen Leute gaben ihren Kastenpfand einem Flaschensammler, räumten ihren Müll auf und zogen der Musik nach von dannen. Willkommen Kultur.

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80 % der Insekten sind mittlerweile durch menschlichen Einfluß ausgestorben, gut das die Leute noch Humor haben, selbst und gerade bei solchen dunklen Kapiteln der Menschheitssamkeit

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Das letzte Einhorn und der rote Stier treiben Donauaufwärts Richtung Günzburg.60 Jahre CDU/CSU und jetzt Wahl-O-Mat und DU?

B-Innendrinnen

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Kirchplatz Blaubeuren: Installation und Erstellung vom Banjo-Mann von “Brekkies Inn”

Bei der Ausstellung unter freiem Himmel in Blaubeuren, nach einer viertel Stunde übellaunigen Da-Seins, während des stillen Gewahrens eines von heiterer Hand gemalten Orange:

Was ihr in euch drinnen habt,

und was mir selbst im dunklen Tal

noch eine Farbe gibt,

die selbst in mir sein kann

ein Bisschen außer Schwarz

Ihr Sänger, Zeichner und Texter nehmt Hartz,

Ihr Bildhauer und Architekten wir brauchen einen andern Arzt

Was ihr in euch drinnen habt,

den Schock, die Schalheit und den Schmeichel

die machen euch ereignishaft, doch sparn sie keinen Leck vom Speichel

Was ihr in euch drin habt dafür ist mein Gebet

Das ihr euch gebt und nicht auslebt

Diese Schalheit, diesen Schock, diesen Schmeichel

das ihr ihn aushaltet und nicht wieder als euren

Ausdruck in die Welt entfaltet

Es interessiert mich nicht welch schöne Höhlen ihr grabt

Ihr habt nichts gegeben, wenn ihr euch nicht selbst gegeben habt

Es ödet mich an wie ihr eure Selbste auf Bühnen begrabt

die Bühnen begrabt

inselbegabt, einfach genommen,

schwierig geworden

Kurz vor dem Ermorden

Orden um Orden um Orden

Ich bete für die der Welt Überdrüssigen

das sie erhört bleibn von dem Überschwingen

das die Materie nicht greift

Was in euch drinnen ist,

und nicht von euch stammt,

gebt es zurück,

teile deinen Code zum Glück

Wenn ihr dies dann tut

und ihr darin geruht

mach ich zum Singen,

Malen und Texten euch Mut

Innendrinnen wie außendraußen

ist dann all Es wieder gut (01.07.2018)

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Martina Reichmann mit etwas Orange

Überschrift geändert nach Genuß des Textes von “Der Hafen”, Stefan Weidner,Operation Transformation[?])

NIX VON DOhannarom?

Lachen — Einen Moment innehalten

Es lebt sich besser mit Humor,1x am Tag so herzhaft lachen,lockt positive Energie hervor,verscheucht so manche Trübsalsdrachen.Lachen ist das Gold der Seele,es macht so Vieles einfach leicht,drum lach ich gern aus voller Kehle,hab‘ gute Laune schnell erreicht.Auch lächeln ist ein guter Trick,wenn etwas quer im Halse steckt,es macht dich heiter Stück für Stück,und birgt den […]

Lachen — Einen Moment innehalten

Bündnispolitik




Hat dir wieder so ein Liebestöter,
so ein reudiger Köter,
eines fremden Liebesliedes Text
auf die Netzhaut geätzt


Denkst du jetzt an deinen Ex
oder deine alte Crew in der alten
Stadt, die solche Köter immer von dir abgehalten hat?


Und wenn Sabrina mich anstarrt,
wie ein Tier gleicher Art,
das auch noch genug zu essen
doch zu wenig zu kuscheln hat


Dann wähn ich das unliebsame Liebeslied
wahr, einfach nur ehrlich,entflammt
und offenbar


Du tötetest den Liebestöter
indem du ihn ansprachst
und damit dein Weltbild durchbrachst


Bündnispolitik, es ist das gleiche Geschick,
vor dem du erschrickst und das dich-verbündet-
in die Gegenwart schickt


Der Köter bellte zu dem selben Mond,
der dich heraus gerufen hat,
der sich mit seinem milden Licht durchströmte
wie die vergebenden Reize der fließenden Stadt


Bis dein benommenes Schieferblau sagt:
“I´m ready now” und es hellt sich auf dein grau
Auf des toten Liebestöters Fährte
entspannt sich nun deine Härte


Bündnispolitik wärmt nun wie das heiße
Durchschreiten der Sinnestore
auf dem Weg zum F…


Ist Recht. nun das andere Link.
Mann das andere Weib
und Lieb nour die Kraft
hin zum anderen Leib?


Bündnispolitik inspiriert und verquickt
mit Raum für dich und Freud für ihn
in Liebe ohne Dominus und Drama Queen

(Daniel Baz,03.03.2019) Sabr heißt auf Arabisch Hoffnung, schieferblau groß geschrieben am Weltgebetstag21, 05.03 für Maxi)
(BILD: BAZ, FRiday for Future Globaler Klimastreik, Ulm, Marktplatz, September,2019)
Bild: Der Rubens des Rabens Inhalt: So ein Typ der auf der Bühne im Sommer 2020 nach einem fragte der ihm Kontra gibt.Bild des Herabgestiegenen ohne Türsteher im Hintergrund social media.Danach polizeiliche Verhaftung des Kontras.

Wir wohnen nicht

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David nach dem gemeinsamen Abendmahl, Nancy zwar die Oliven aber nicht aufs Bild,

Die Vauban als möglicher Endschauplatz einer langen Reise ohne Geld

Mit dem Abholen meiner Medikamente habe ich die Selbstsorgetätigkeiten für heute erstmal abgeschlossen. Ein Mädchen sitzt vor der Bank, ich schaue mich um, ein Typ spricht mich wegen meiner Kamera an. Eigentlich gieße er überdimensionale Legosteine aus Beton, die zum Beispiel als Abwehr gegen Terroranschläge in Städten Verwendung fänden. Das sei ein Job der seinen finanziellen Zweck erfülle. „Ich fotografiere schon seit vier Jahren und habe das Zeug online gestellt“, meint er. Er hofft damit Geld zu verdienen, kennen einen Werbedrucker. „Aber Erfolg oder nicht ich werde trotzdem bis zum Ende meines Lebens weiter fotografieren.“ Dann beendet er das Gespräch abrupt, mit der Ausrede er habe jetzt ein privates Gespräch mit seinem Homi. Dann läuft ein ätherisch wirkender Blondschopf Oberkörper frei mit einem Engelsflügel auf die linke Schulter tätowiert durchs Bild. Ein Flügel, was für eine Symbolik. Vielleicht hat er vor der „Bestechung“ an den Ausspruch gedacht, der sinngemäß so geht: „Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel, wir können nur Fliegen wenn wir uns umarmen.“ Vor der Bank links von der Apotheke sitzt ein Mädchen auf dem Boden und scheint mit einer beschriebenen Pappe nach Geld zu fragen. Ich denke an den Medienaktivisten von Cine Rebelde, der meinte damals Ende der 90er Jahre folgte die Solidarisierung der Kämpfe der Indigenen auf die großen Gipfel des globalen Finanzkapitals.Meine Blicke verfangen in ihre.Wir beide scheinen wie aus der Alltagszeit Gefallene, die nicht wie wild mit Foto in der Hand beginnen, die Sehenswürdigkeiten abzuhaken.Mir kommt das Gespräch mit Robert, selber Pantheist, über Eros und Sexus in den Sinn. Sexus sei das notwendige Einfallstor um das Spielfeld des Eros zu eröffnen, nicht aber hinreichend für Beziehung. Es brauche Zärtlichkeit, Risikobereitschaft und Wille um zu einer wechselseitigen Beziehung zu führen.Das Mädchen scheint meine Blicke zu erwidern. Jetzt ist es aber meine Angst vor der Courage, welche mich wegschauen lässt. Dann steht sie plötzlich auf und setzt sich zu einen schönen und krass tätowierten Farbigen.Meine Angst neigt sich Richtung konkreter Furcht.Ich fühle mich wie an der Angel, die ich gerade noch ausgeworfen hatte. Die Anspannung entspannt sich etwas als sie wiederum den Platz verlässt. Nun setze ich mich etwas zur Meditation hin. Ich bin mir sicher, dass er Franzose ist, mein Ideal von Eros und Thanatos ist, das ich ihn kennenlerne und wir gemeinsam eine gute Zeit haben. Der nun einsetzende Sprühregen gibt uns beiden ein unverfängliches Argument unter das Vordach zu gehen, ich setze mich von der Meditation gestärkt neben ihn hin.

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Das Kunstwerk vom Schlossstüble auf Schloss Mochental gewann beim einsetzenden Regen in dieser Konstellation an konkretem Sinn

Mit Jesus bis ans Ende der Welt

Ich grüße ihn, er heißt David(43) und es wird schnell klar, dass er einiges zu erzählen hat. Er und seine Freundin Nancy(28) hatten im Februar beschlossen auszusteigen. Beide glauben an Jesus Christus und sie wollen einen Weg mit den Gesetzen der Bergpredigt und dem Nazarener gehen, hätten aber schnell gemerkt, dass dies in der normalen Welt nicht gehe. Nancy habe schon immer davon geträumt in den Urwald zu den Indigenen zu gehen. David fühlte sich als Kind eines GI, den er nie kennengelernt hat und einer Litauerin im Kalten Krieg aufgewachsen immer als der Außenseiter schlechthin.Er sehnt sich nach der Wüste. Die Schnittmenge der beiden sich Liebenden war dann nach La Gomera, auf eine der kanarischen Inseln zu fahren um dort auszusteigen. Neben Kathmandu und Goa gehört das Vale Gran Rey seit den 70 er Jahren zu den beliebtesten Orten für Aussteiger und Hippies. Schnell wurde den beiden auf La Gomera aber laut David klar, auch im scheinbaren Paradies tobt ein Krieg. Der atemberaubenden Terassenlandschaft, wo Meer und alpine Berge in wilden Kontrasten aufeinanderprallen ist ökonomisch durch eine scharfe Linie getrennt von „den Prunkbunkern der Touris in San Sebastian.“ In San Sebastian sei alles auf die Wellness der zahlenden Touristen zugeschnitten im Landesinneren bei den Indigenen sehe man kaputte Straßen, Armut und tote Tiere auf der Straße.Die Hippies hätten in Höhlen gelebt, wo sie bei Unwetter hinaus gespült worden seien. Die Lebensqualität in diesen scheinbaren antikapitalistischen Paradies sei so schlecht gewesen, dass sie nach La Palma geflüchtet seien. Nach El Hiero, der Insel am Ende der Welt. An diesem westlichsten Ort Europas, wo nur vergleichsweise wenige Menschen wohnen sind dann aber Zelt und Rucksack verschwunden. „Wir hatten nichts mehr, nur noch was wir am Leib trugen.“ Die 90 % deutschen Touristen, an denen David kein gutes Haar lässt, sind den beiden wohl doch hilfreich geworden. Als Abnehmer nämlich von den Muscheln nach denen das Liebespaar tauchte. Der Plan ein Ticket nach Sevilla erarbeiten und von dort aus ohne Geld zuück nach Deutschland laufen, wo Nancies Tochter auf sie wartete. Der Weg durch Andalusien sei beschwerlich gewesen, die Kalima´s, die Sandstürme hätten manchmal das Weiterlaufen verhindert. Irgendwann seien die Schuhe durchgelaufen gewesen, dann musste es auch ohne Schuhe weitergehen.Eine Rückblende, David, der noch immer alleine erzählt. Habe 2007 Schluss machen wollen, dreimal hätten aber Freunde von ihm gerade an dem Tag Abschiedgefeiert, so das er sein Ticket zum Abflug von der 140 Meter hohen Autobahnbrücke in Neustadt nicht einlösen konnte. Das begegnete ihm Gott nach all seinem Scheißleben im Heim als Neger, der er als Halbblut auch nicht einmal war.

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Die aus Freiburg im Mittelalter vertriebenen Juden hatten es in Sulzburg gut. Nur das Camping am alten Sägewerk wird nun von der Forstwirtschaft in seiner Existenz bedroht

Die Welt ohne Ende

Nach dem er dauernd Dingen nachgelaufen war, die es nicht mehr gebe, wie seiner Kindheit und dann nach dem anscheinend verhinderten Selbstmord. „Ich wusste, dass man Gott nur ganz offen und ehrlich begegnen kann und der Panzer der mein Leben gefangen hielt viel ab. Ich sah zum ersten mal einen Vogel, eine Blume. Er fuhr zu einer Freundin in Hamburg, erhabe in Hamburg Schulterblatt Platte gemacht und eine Straßenzeitung verkauft. „Die Christen dort mussten sich zweimal überlegen ob sie christlich genug waren um einen Christen aufzunehmen, sagt er in einer emotionalen Mischung zwischen Ironie und Wut. „Die Bergpredigt reicht vollkommen, wenn die Leute die Bibel verstünden, gäbe es keine Kirchen mehr“, meint David prophetisch.Das Peace of love-Getue und die gefluteten Höhlen ist ihm gut in Erinnerung geblieben. Bei den heftigen Regengüssen hatten sich die Gesteinsmassen aufgeweicht und es flogen riesige Brocken in Richtung Tal, wo die Hippies wohnten.Auch werde in Spanien der ganze Abort der Touristen eins zu eins ins Meer geleitet. Andererseits habe Nancy einmal 40 Euro in den Reihen der Besatzung eines des anlandenden Kreuzfahrtschiffes Aida erschnorrt. Dann kommt Nancy und meint: „Die einzige Antwort auf Kapitalismus ist Gott.“Sie erzählt von Geisterstädten ohne Dachmöglichkeit bei Kalima, das es schöne Begegnungen und Landschaften gegeben habe, dass sie aber nie mehr reisen wolle, wenn alleine sie für den Erwerb der Nahrung verantwortlich sein müsse. Die beiden kennen sich jetzt seit eineinhalb Jahren, einen Monat und einen Tag ging ihre Wanderung. Jetzt suchen sie seit einem Monat ohne Erfolg eine Wohnung in Freiburg. David will weiterhin in Bewegung bleiben, die 24 Jährige will für ihr Kind hier in Freiburg da sein. Auch David hat schon hier gewohnt und er hat sich immer zu helfen gewusst um Geld zu verdienen, er hat zum Beispiel eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht.Auch der charismatische David und seine kraftvolle Freundin sind vielleicht Engel mit einem Flügel. Am Ende des Abends läuft jedenfalls der ätherische Blondschopf mit dem einen Flügel nochmals durchs Bild, jetzt hat er ein T-Shirt mit einem Vogel drauf an, ich vermute er wohnt hier.

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Zitat des Nachfolgers des aus Herrschaftsmüdigkeit abgedankten tibetischen Staatschefs dem XIV. Dalai Lama