Ulm.Wir sind Viele

https://www.evangelisch.de/inhalte/196046/20-01-2022/menschenkette-fuer-solidaritaet-und-gegen-hetze

Whttp://derweiserabe.org/2022/01/23/spaziergang-auf-dem-sprung/

Demokratie ist nur ein Wort, solang man sie nicht lebt.
(BÖHSE Onkelz)

Kommentar Daniel Baz zu der Petition: Für mehr Vielfalt und weniger Hetze aus der Ulmer Stadtgesellschaft unter anderen unterzeichnet von Ex-Bürgermeister Gönner und Dekan Gohl auf open petition.

Einerseits wünsche ich mir wieder eine über gemeinsame Werte und Gepflogenheiten integrierte Demokratie. Von unserer Demokratie könnt ihr Ulmer Funktionseliten, also die Erstunterzeichner sprechen. Das freut mich. Deshalb unterschreibe ich diese von der elitenkritischen Seite sicherlich misszuverstehende Petition und weise öffentlich auf diese zivilgesellschaftliche Initiative gegen sozial distanzierte Hetze hin. Denn euch Eliten braucht man! Wahrscheinlich mehr denn je, also reißt euch am Riemen. Und gebt Vorbild oder nehmt euren Hut. Den wer eine gute Stellung und ein umfriedetes Gebiet hat hat keinen Anlass zu Kampf und Wut. Aber vergesst nicht wir leben in einer repräsentativen Demokratie, wer da nur sein eigenes Weltbild und seine eigenen Interessen vertritt ist nicht gerecht sondern selbstgerecht. Die Bürger haben ihr Freiheit über Wettbewerb erkämpft, die Christen über Definitionsmacht und Arbeitsdisziplin. Beides zutiefst gewaltsame und undemokratische Praktiken der Machtakkumulation. Jetzt von unserer freiheitlichen Vielfalt in der Demokratie zu sprechen, die von Hetze bedroht wird erscheint mir wieder als Definitionsmachtergreifung, man verzeihe mir den Ausdruck, vorab. Welche einen wirklichen Dialog zu hintertreiben droht. Das Jesuswort, der neben Prometheus, dem Vordenker, das Idol unserer Kultur ist: bleibt in meiner Wahrheit, den die Wahrheit wird euch frei machen zusammen mit dem Abendmahlsbefehl: Liebt euch so wie ich euch geliebt habe, schafft eine entschlossene, offene und solidarische Stadt. Die besten der Welt reinzuholen und das Landvolk als wütenden Pöbel zu verdammen wäre eher Babylon. Bleiben wir zusammen, wie in jeder guten Beziehung auch wenn es manchmal weh tut.

Impfs- und Antiimpfs

4800 demonstrierten in Ulm

Skizze:Joseph Beuys zur Honigpumpe, Austellung:Ein Woodstock der Ideen Ulm 21

Die Spinner von heute sind, die Erfinder von morgen, dass weiß doch jedes Kind
(Udo Lindenberg)



Ulm, Freitag 14.01.21
Kurz vor 7 Uhr abends:Am Münsterplatz entspringen Flüsse von Menschen. Zur gleichen Zeit am Rathausplatz sieht man sich eine Demonstration formieren. Schilder mit Statements wie “Biontec statt Oma weg” werden in die Luft gehalten.
Ulmer Medizinstudenten haben sie organisiert.


Der Spaziergang ist nicht angemeldet, letzten Freitag waren es wohl um die 5000 Spaziergänger. Es hieß in der Schwäbischen Zeitung in einem Artikel von Johannes Raunegger die Poizei konzentriere sich darauf die “Rädelsführer” zu schnappen. Nun laufen die Spaziergänger ohne Demoutensilien manche haben eine Laterne, wie für den Martinsumzug dabei, über die Olgastraße Richtung Neu-Ulm. Hier blockieren sie kurz den Verkehr, die Autos werden aber von der Polizei umgeleitet. Aus manchen Auto hört man Rufe wie “ihr checkt es einfach nicht, oder?” Manche skandieren aus den Fenstern der Häuser ähnliches und haben sich zum Spott einen Aluhut gebastelt. Dabei sind es doch die Menschen unten, die horende Strafen und einen Spießrutenlauf durch Anfeindungen auf sich nehmen, wenn sie sich etwa nicht impfen lassen oder auch geimpft ihrem Wissen und Gewissen folgend die Maßnahmen gegen die Grundrechte anprangern. Bei der Demo auf dem Rathausplatz sind nach Aussagen der Presse um die 300 Leute, auch ein Kamerateam des SWR und Presse.
Die Spaziergänger sind im Durchschnitt eher Ältere Leute, die sehr diszipliniert und mit Abstand laufen. Circa 1 Stunde 30 Minuten
laufen sie über Neu-Ulm bis zum Münsterplatz, in den Seitenstraßen ist Polizei stationiert.
Auf dem Münsterplatz, wo ja damals die Parkplätze für Autos gegen großen Widerstand abgeschafft wurden, sieht man die Polizeifahrzeuge auf dem sich langsam füllenden Platz noch massiver. Jetzt treffen sich die beiden Demonstrantengruppen mit entgegengesetzten Positionen.
Eine Demonstrantin schildert wie sie auf der einen Seite Kameras und Schilder wie “Impfen statt Schimpfen” bei der Demo sah. Damit agitiert man 5 Jährige, meint einer, wohl Vater eines Kindes, welches sich gegen seinen Willen impfen lassen will. In der Tat Coronapolitik spaltet. Auf der anderen Seite, sieht man einen Trupp mit 7 Trommlern anmarschieren. Diese Stimmung wurde dann aggressiv, dass hat mir nicht mehr gefallen, schildert die Sozialpädogogin weiter. Trotzdem das 4500 Leute zusammen gegen einen ungerechtfertigten Impfzwang gelaufen seien sei wichtig und es sei alles in allem schön gewesen.

Eine seltsame Stimmung überkommt mich auf dem nun leeren Münsterplatz, der gerade noch Schauplatz symbolischer Auseinandersetzungen war. Zum Ende des Missionsbefehls Matthäus 28,18-20 “Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende, das hier am Münster hängt. Setze ich:” Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. (Johannes 16,32)

Enemies at the gates

Lebenmittel +6 %
Energie +18
Öffentliche Lust 2G+

Spazieren mit Demaskierten 3000+
In Ulm mit Polizeischutz
Und Ladenschluss

Früher in vollen Zügen genossen
Morgen in Angst vor den Vollzugsgenossen?

Am 01.12.55 zeigt Rosa Parks in Montgomery im Bus
Das man um Widerstand
Zu leisten nicht mal aufstehn muss

Wie Martin Luther King
Als MC der Bürgerrechtsbewegung
Das Gemeinschaftsunternehmen
boosterte während man Desmond
Tutu in Johannesburg als
Ersten Schwarzen Dekan noch seltsam musterte

Demonstrieren in der
Marktförmigen Demokratie
Kann teuer werden, schmerzhaft sein

Die Preise sind ein rollender Stein
Kein little red Rooster
Und nur wer den neuen
Motor hat bekommt
auch einen Booster

Die Preise steigen leise
Die Omicronzahlen laut
Früher beklagte man Apartheit
Heut findet man
gated societies great

Ich würde gern fliegen
Trau mich nicht aus dem Fenster
An welches Gate ich wohl muss?

Öffentliche Freiheit 2G+

Wir sind die Ulmer,
Und Omikron frisst Delta
Und unsre Angst
Das du aus Gesundheits-
gründen nicht mitspazieren kannst

Und wenn alle Stricke reißen
Spazier wie ein Spatz
Den mit nem Zweig waagrecht
Im Maul do braucht ma’s
Leidige ond hot Platz

Omikron frisst Delta und Aids
rückt wieder höher in der Liste
der enemies at the Gates

©DANIEL BAZ. 06.01.21 + 09.01







Türmer und Schleuser

Ich seh in der Ferne,
Ich seh in der Näh,
Den Mond und die Sterne,
Den Wald und das Reh,
So seh ich in Allem
Unendliche Zier
Und wie mir’s gefallen
Gefall ich auch mir
Ihr glücklichen Augen
Was je ihr gesehen,
Es sei wie es wolle,
Es war dennoch schön
(Goethe, Auszug aus  Faust I )


DER SCHLEUSER

Ich seh in der Ferne
Ich seh in der Näh
Den Turm und die Wolken
Den Einbaum und die See

Ich seh auf dem Flusse
Ich seh in der Höh
Die sich türmenden Wolken
Den einsamen Türmer flussabwärts-Adee

Wohin ich auch schaue
ich komme
und geh
ob ich die Wolken sich türmen
oder das Licht freigeben seh

Wie die viertürmige Schleuse sich
öffnet für das große ahoi
Oder in stehender Stille sich schließt
Für die sanfteren Ströme belichtet stets neu

So seh ich im Fließen
und Einbaumruderfallen
Die Unendliche Schönheit
Des Alles in Allem

Ihr glücklichen Augen was je
Ihr gesehn
Ob Türmer ob Schleuser
Es war dennoch schön

(inspiriert von der Szenerie an der Donauschleuse zwischen Ulm und Thalfingen)

“Wir stehen hier wir können nicht anders”

Vorbericht von der Kundgebung der Partei “Die Basis” in Ulm

Luther und seine Mitarbeiter

Erster Eindruck per SMS an einen Freund:

Hat mir gut gefallen,
Guter Geist, gute Kultur, habe unter anderem mit C. Kreiß gesprochen von dem ich sehr inspiriert bin. Er hat in seiner Rede Luthers: “Hier stehe ich, ich kann nicht anders(…)”auf das Wir im Jahre 2020 bezogen; das (…) Gott helfe mir.Amen.” hab ich dann in meiner affektiven Schuljungenart von unten hochgeschriehen. Cooler quirliger Kern, bißchen so, wie ich mir Enzensberger vorstelle-das ganze war friedlich und recht gut besucht. 

Der Moderator der Veranstaltung Neben einem Bild von Gandhi, einer Ikone der Partei, die wie die Wir-Partei aus dem Bündnis Widerstand 2020 entstanden ist.

Bild oben:

Aus der St. Blasiuskirche in Nordhausen

Inhaltlicher Bericht folgt inschallah

Planet B.SOS

Zirkus Krone 72 Jahre
Appsolute Demokratie
Weckers Welt
Die Utopie von Evony and Ivory

ARMER Mann gemeiner MANN

Zwischen Willkür und Diktat
Zwischen Geld und Staat
Appsolutistische Demokratie
Bürokratisch technische Vergiftung
Mitwelt-Misantrophie

Kampf der Selbstlaute wo es ums Ganze geht, lärmende Mittlautmelange
Alles rot stellt sich orange
Und sinnt heimlich auf Revanche

CLUB ORANGE

Planet B: Im Weltraum
Gefangen im Netz verlustiert
Babelsberg Bocks-B-Seiten
Der Caterpillar planiert
Die Gedärme saniert

Armer Mann trifft reichen Mann
beide sehn sich lange an…

Bei den Armen und den Gendarmen:
Neid is nice und Geiz ist geil
Wie Rauch und Kunst
Vorzeigen auch und und abstumpfen
Wer überleben will zeigt den Herrschern Gunst

Aus dem FFF- Camp vertrieben

Planet Besos und alle andern im
Überlebenszwang auf der Suche nach den Pesos

Rattenhöhle

Arbeitslos Im Stadtraum verloren
Im Allkampf verlustiert

Vom Antirassismusfestival gejagt
Ins Münster geflüchtet
So ziemlich am Leben, so ziemlich
vertiert

Michael sticht zu:


DIE ALTE ERDE WIRD VERKONSUMIERT.