Denk mal das:

Der Obelisk von Kassel

Rommel-Denkmal von dem Schatten eines Gefallenen Gefreiten beschattet

So umgesetzt in einem umgewandelten Denkmal für den, an seinem Grab in Herrlingen,von internationalen Weltkriegsveteranen aller Seiten geehrten Reichsfeldmarschall Rommel,in Heidenheim.Das er sich zum Schutze seiner Würde und Familie von hitlertreuen Militäreliten hatte meucheln lassen müssen,hielt den faschistischen Blut und Bodenstaat im Verteidigungskampfn,in der Garnisinsstadt Ulm,nicht davon ab ihn unter Angabe vermeintlich ehrenvollerer Todesgründe, in Ulm in allen heuchlerischen Ehren staatstragend begraben zu lassen.

Soviel zu der Macht des unkontrollierten imperialen Staates im Kriege und der Ohnmacht seiner Diener und Dissidenten,die meist erst nach einem leidvollen Leben oder gewaltsamen Tode,vom andersräsonierenden Staate auf die Sockel der Denkmäler gehoben, oder auch medienwirksam von diesen gestürzt werden.Der bittere Kulturkampf zwischen konservativen und progressiven Kräften in den USA in Wahlkampfzeiten und darüber hinaus noch heute,hat uns viele Beispiele in postkolonialen und feministischer”Denkmalsverschönerung” wie in überzogener Provokation mit lange nachwirkenden Verletzungen und unversöhnlichen Lagerbildungen gelehrt.Da unsere Demokratie,nicht die älteste und vielleicht auch nicht die krisenfesteste ist,mahnte der Ulmer OB Czisch,wohl zu Recht dreimal, in verschiedenen Teilen der Diskussion,mit der Historikerin Wenge vom Holocaustgedenkzentrum am oberen Kuhberg(DZOK) und dem Theologen Lörch,zu einer fundierten wissenschaftlichen Ausarbeitung von neuen Formen der Denkmalskultur in Ulm.Seine Sorge,falsche Effekte auszulösen,beispielsweise mit einem bunten besprayen im Auftrag der Stadt.Das Podium erinnerte etwas an die hochwissenschaftliche Diskussion um die, unter Antisemitismusvorwurf abzuhängenden Sammelbilder des,die Documenta 15 in Kassel, kuratierenden indonesischen Künsterkollektivs Rurangrupa,dem der Autor dieses Beitrags wegen Überfüllung auf dem Youtube, des dem Handies einer palästinensischen Übersetzerin; bekannt mit Künstlern von “the problem of funding”,die um die Ecke ausgestellt hatten, und ihrer Aussage nach,wegen Anfeindungen und Durchsuchungen,das Land unter Protest verlassen mussten,nicht live Folgen konnte.Mit dem Unterschied,dass in der kleinen Seitengasse in Kassel Dutzende Interessierte Bürger nicht mehr reingelassen wurden und ich bei dem mir sehr wichtigen Gespräch in der Schaffnergasse in Ulm nur 13 Gäste und dem Vernehmen nach keine Medienverteter antraf. In Kassel so erfuhren wir hernach vom Veranstalter seien 80% der Plätze von Technikern und Medienvertetern vorbesetzt gewesen. Das zur Hälfte der Friedenswochen in Ulm eine, auch was das Publikumsinteresse betrifft,auf der Homepage der Veranstalter positive Bilanz gezogen wurde freut mich.Deshalb lasse ich mich von meiner andersartigen Einstiegserfahrung am Donnerstag 15.09 nicht entmutigen.Teile aber den Wunsch der Friedensbewegten nach mehr und tieferer medialer Berichterstattung, auch über Interpretationen die das Narrativ der Zeitenwende mit Zweifeln über seine nachhaltige Friedensfähigkeit betrachten.Das gehört aber nicht hier her.Auch wenn auch hier eine Lehrerin sich fragte ob die einseitige Schuldzuweisung an Russland in den Medien,dem Städteaustausch im Sinne des Donaubüros langfristig weiter helfe. Allgemein hob sich,die Kommunikation der freien Doppeldonaustadt,institutionell mit dem ganz wichtigen Donaufest 22 und auch mit der neuerlichen Unterstützung der dem ersten Anschein nach weitestgehend weiter pazifistischen Ulmer Friedensaktivisten und ihrem Forum diskursheilsam von manchen massenmedialen und bundesdeutschen Regierungspositionen ab.Auch schön als erste Silhouette vor dem Stadthaus Ulm den “Omnibus für direkte Demokratie” zu sehen samt seinem seit 20 Jahren von Stadt zu Stadt fahrenden Driver. Auch diese Begegnung mit Verweisen auf die radikaldemokratische Friedens-und Stadtgestaltungskultur um Inge Scholl und die anno 68 unfreiwillig geschlossene Hochschule für Freie Gestaltung lassen auf gute Begegnungen in der zweiten Hälfe der Friedenwochen in Ulm korrespondierend mit dem Endspurt der Documenta 15 hoffen.

nächster Termin:

Pflugscharen zu Schwertern? Das Ulmer Netz für eine andere Welt und der Verein Ulmer Weltladen laden zu einem Gespräch darüber ein ob die”klassische Formel: Schwerter zu Pflugscharen angesichts des aktuellen Ukrainekrieges gescheitert sei.

19.30 Uhr im Bürgerhaus Mitte,Schaffnerstraße 17,89073 Ulm

Eintritt frei

Author: farounfirewater

Ich bin der Falke im Sturm der den König sucht. "Ich lebe mein Leben in sich weitenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn, Den letzten, ich weiß nicht ob ich ihn Vollbringe, aber versuchen will ich ihn Ich kreise um Gott um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang und ich weiß nicht, bin ich eine Falke, ein Sturm, oder ein großer Gesang" (Rilke)

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