Vater-Sohn-Sezession

<-und erst wenn ihr mich alle verleugnet habt, will ich euch wiederkehren. >(Nietzsche)

Krönende Praxis
Der Kultus, die Herkunft, die Religion
Prinz der Kron: Sohn vom Sohn
Vom Sohn
Ich und der Vater sind eins
Herrscher Abels und Babels und Kains

Definitionsmacht, Gesetzeskraft
Absolution
Hirte und Heere
Erst über die Grenzen der Erde
Jetzt über das Chaos der Meere

Leviathan der Demos zeigt
Auf deinem Körper sich
Als Fluss von Zahlen und Figuren
Im hektischen elektrischen Licht

David wird Goliath
Und Goliath vom
Neuen Göttergeschlecht gefressen
Steuern, regeln, messen
Doch der Name David
Erscheint mehr und mehr vermessen

Krönungsprozession
Kronvolk, Krongesetz, Kron vom Sohn

Prinz der Kron sah Goliath im David schon ihn ekelt vor der Herkunft
Seiner Vorbestimmung zur Kron
Seiner Vorbestimmung Zum Schlamm auf dem Thron

Er geht lieber auf Reisen sieht
Auch manchmal sitzt der Thron
Auf dem Schlamm und werden sie genährt, geschützt stehn auch die Kleinen vor dem Vater stramm

So ist es die Armut die zuletzt der Prinz erwählt weil er nicht auf Zahlen und Figuren zählt

Immunitäts-Kult: Glaube schafft Gesetze Schlamm auf dem Thron
Maskenpflicht will Venedig nicht
Thron auf dem Schlamm
Wer gab uns um den Horizont, die natürliche Wirklichkeit, wegzuwischen den Schwamm

Der Prinz entsagt der Macht, entsagt der Welt
Lässt los das Anrecht das er in den Händen hält und sieht sich leicht und unbeschwert im Traume fallen aus der drei Zeiten verkrampft verschlossnen
Krallen

Und sorgt sich nicht wie Raben und Rabehl, und ohne es genau zu wollen wird sein
freies Augenlicht die Krönung
Für die Lilien im Felde.

Vor-März
Versöhnungsprozession, Sohnvolk, Landliebe Weg aus der Sezession?



17.02 ©Farounfirewaterworks

Author: farounfirewater

Ich bin der Falke im Sturm der den König sucht. "Ich lebe mein Leben in sich weitenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn, Den letzten, ich weiß nicht ob ich ihn Vollbringe, aber versuchen will ich ihn Ich kreise um Gott um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang und ich weiß nicht, bin ich eine Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang" (Rilke)

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