Das Wesen des Gedichts

 

Flammenzunge, Hitzespitzen, Baldentbrandtes, Angelecktes

Bewegung und Kraft vereint mit Augenraum in Zeugenschaft.

Ich bin das Feuer, die Bewegung und die Kraft

Sündigt fortan nicht mehr, denn das Licht braucht euch vielmehr als Werkzeugen.

 

Die Seele mag abgeben, seht die Welt ewig schön unter ihrem Segen

tut nicht mehr das Böse, mit dieser Seinsweise wird man die Welt erlösen

Habt ihr in der Welt der Farben, das Böse erkannt? Denn die Welt ist nicht genug

braucht tiefen Blick hinter dem Schneller-Höher-Weiter-Spuk.

 

Das Böse ist das Selbst behaupten, wenn schon die Flamme an im leckt

Das Böse ist dem Wandel wehren, der in der Lebensflamme steckt

Das Böse ist die Unwissenheit über die Unsterblichkeit

Wie die Gier kommt der Trug aus deinem Auge.

 

Erfolgreich ist der Early Bird. Schon im Dunkeln singt der Vogel namens Glaube

Deine Seele braucht sich und schwimmt in deines Körpers Licht und Grenze

Vergisst du dich befreit sie sich in ihrem eigenen Gesicht, in erleuchtender Ansicht

Ewig glücklich jauchzt sie mit Martin Walser: „Mehr als schön ist nichts.“

Denn die Seele ist federleicht – durchlichtet Donnerstag–  das Wesen des Gedichts.

Author: farounfirewater

"Ich bin nur ein kleiner Wicht, der der Welt das Recht abspricht, dass sie mir das Rückgrat bricht "(Auszug D.B 97)

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